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SeaLife Speyer – Helden der Meere

Zunächst einmal wünsche ich euch allen ein frohes neues Jahr :*

2016 war für uns sehr ereignisreich – wir sind mit unserem Produkttesterblog gestartet und ebenso mit Produkttesterprofilen auf Instagram, Twitter und Facebook. Eine der „größeren“ und ungewöhnlicheren Sachen des letzten Jahres, die wir dank des Bloggens testen durften, war das SeaLife in Speyer!!

Im November machten uns zu dritt auf den Weg ins schöne Speyer, um das dortige
SeaLife und im speziellen die Ausstellung „Helden der Meere“zu erkunden.

Das SeaLife ist gut ausgeschildert, liegt direkt am Hafen und am Rheinufer (ein Spaziergang bietet sich wirklich an 😉 ) und befindet sich in direkter Nähe zum Technik-Museum. Es gibt einige Parkplätze in der Nähe, die auch zu einem moderaten Tagestarif von 3 € absolut bezahlbar sind. Wir waren an einem Samstagvormittag da und haben ohne Probleme einen Parkplatz bekommen.

Von außen macht das SeaLife erst einmal nicht viel her, ein grauer Kubus in Lagerhallenoptik. Auf dem Weg vom Parkplatz ist jedoch direkt das einzige Outdoor Gehege zu besichtigen. Hier wohnt in einem kleinen Teich die europäische Sumpfschildkröte. Da dieses sich gut versteckt, hielt machten wir uns direkt auf den Weg nach drinnen. Es war der Jahreszeit geschuldet, dass die Außenanlage nicht in voller Pflanzenpracht dastand.

Die Eintrittpreise vor Ort belaufen sich für ein Tagesticket auf:
16,50€ für Erwachsene (ab 15 Jahre) und 13,50€ für Kinder (3-16 Jahre). Hier lohnt es sich preislich defintiv die Tickets vorher online zu kaufen!

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Was es im SeaLife Speyer so alles auf dem Rundkurs zu erkunden gibt…

Direkt am Eingang gibt es einen schön gestaltetet Übersichtplan und eine Übersicht über die verschiedenen Fütterungszeiten zeigt. Da wir uns die Fütterungszeiten online schon vorher angeschaut hatten, waren wir entsprechend verwirrt als es kein bisschen mit der Tafel übereinstimmt. Wir haben der Dame an der Kasse dann die heutigen Fütterungszeiten genannt, weil sie sie nicht wuste….

Die Tour durch das SeaLife startet in einer Art Schleuse mit einem Einführungsvideo zur
Arbeit des SeaLife. Diese ist kindgerecht gestaltet und bietet einen ersten Überblick.

Dann geht es auch schon los und wir finden und in einem höhlenartig gestalteten Gang wieder in dem die ersten Aquariumbecken warten. Die komplette Tour bewegt sich über diesen einen Gang, so dass ein Verlaufen oder Verloren gehen quasi unmöglich ist. Der Nachteil ist leider, dass es sich durch den engen Gang immer wieder vor den Becken staut und man außer vor uns zurück wenig Ausweichmöglichkeiten hat

Die ersten Becken zeigen die Unterwasserwelt eines Gebirgsflusses und sind ansprechend
gestaltet. Besonders gefallen hat mir das extra dicke Glas, durch das der Inhalt besonders
groß und deutlich zu sehen ist und sogar ein fotografieren gelingt! Jedes Becken auf dem Weg zeigt nun etwas Neues (es wird nicht gespoilert :P)  im Süßwasserbereich. -dabei unter anderem auch, was so alles im Rhein lebt. Dieser lokale Bezug gefällt mir sehr gut und es ist auch für die Kinder  ganz interessant zu wissen, was vor der Haustür lebt.

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Ein Einblick in die Unterwasserwelt des Rheins
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Nur einmal spoilern…diese Minischildkröten sind so unglaublich süß ❤

Nach einigen Kurven kommt die erste Hauptattraktion: Das Hai – und Rochenbecken. Wir
haben unseren Besuch so gelegt, das wir direkt zur Fütterung am Becken sein konnten.
Die Fütterung selbst ist sehr gut erklärt und interessant. Die Fische kommen bis direkt an die Oberfläche um sich das Futter zu schnappen und durch das runde Glasbecken ist auch das Geschehen unter Wasser gut zu beobachten. Es kann durchaus mal passieren, dass man ein bisschen nass wird 😉 Leider ist ein Anfassen nicht erlaubt.

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Fütterung im Hai- und Rochenbecken

Nach der Fütterung geht es weiter an diversen Aquarien vorbei die sich nun von Süß- zu
Meerwasser wandeln und eine beindruckende Unterwasserwelt zeigen. Muränen bis hin zu
Tintenfischen ist alles dabei. Eine besondere Attraktion verbirgt sich am Ende der Tour im
Erdgeschoss. Hier führt ein Glastunnel unter einem riesigen Meerwasserbecken hindurch, sodass verschiedene Haie und eine große Meeresschildkröte über einem hinwegschwimmen.

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Wobei die besagten Haie friedlich dalagen =)

Nach diesem tollen Anblick schließt sich noch eine kleine, aber gut gemachte Ausstellung
über Seesterne an. Hier sind die Attraktionen zum Anschauen allerdings wirklich sehr kindgerecht gestaltet, sodass es für Erwachsene durchaus etwas schwieriger ist sich so zu verbiegen, dass man es sehen kann.

 

Auf der kompletten Etage gab es ein Stempelspiel für Kinder, aber auch im Austausch mit anderen Eltern mit Kind konnten wir hier überall nur absolute Ratlosigkeit feststellen, da niemand wusste, wie es funktioniert und wo man die Stempel finden kann. Zum Glück gab es ja genug anderes zu sehen 😉

Nun geht es einen Stock höher. Hier hat man einen Einblick von oben in das große
Tunnelbecken, sowie ein großes Riffaquarium was definitiv zu den Highlights des SeaLife
gehört.Das Riffaquarium ist das erste Aquarium gewesen, welches komplett aus natürlichen Pflanzen bestand, während im unteren Stockwerk der Großteil der Aquarien mit Kunstpflanzen bestückt war. Als ein aufmerksamer Mitarbeiter unsere Verwunderung mitbekam, sprach er uns an und erklärt, dass die Fische die Pflanzen lediglich zum Verstecken und nicht als Nahrung bräuchten. Schön anzusehen sind sie leider trotzdem nicht 😦

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Das Riffaquarium ist unfassbar schön und eine absolute Farbenpracht!
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Ein Rochen wohnt in dem tollen Riffaquarium und wir hatten das Glück, dass er gerade gefüttert wurde, als wir kamen.

Daran an schließt sich ein Fühlbecken (lasst euch überraschen!), sowie die Ausstellung
„Helden der Meere“ an. Diese Ausstellung war der eigentlichen Grund, warum wir ins SeaLife durften – und sie war die größte Enttäuschung. Die Ausstellung selbst besteht nur aus einem kleinen Tisch mit verschiedenen Möglichkeiten die außergewöhnlichen Fähigkeiten wie Stärke oder Geruchsinn bekannter Meeresbewohner nach zu empfinden. Nette Idee für die jüngeren Besucher, aber sicher keine eigene Ausstellung wert. Die Kinder sind auch nur so schwer vom Fühlbecken wegzukriegen, sodass die Ausstellung auch wenig Beachtung fand. Sie ist allerdings auch wirklich schlecht ausgezeichnet. Wir haben speziell die Augen danach offen gehalten, aber nur ein kleiner Leuchtschriftzug auf dem Boden war als Werbung/Hinweis auch reichlich wenig.

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Das ist die komplette „Helden der Meere“ Ausstellung in einem Bild…
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Ein Puzzle, wo man immer nur zwei Teile zusammenfügen muss
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Ein Duftratespiel (ja, ein Fläschchen fehlte schon)

 

 

 

 

 

 

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Ein Fühlkistchen, wo vorsichtshalber alles festgeklebt war
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Und die Oktopus-Kraftprobe

 

 

 

 

 

 

Als Fazit kann man sagen, dass das SeaLife in Speyer eine durchaus interessante und
lehreiche Einrichtung ist. Allerdings sind die Eintrittspreise knackig  – der volle Besuchspreis vor Ort für eine vierköpfige Familie liegt deutlich über 50€ – ohne Essen und Anfahrt. Wir waren mit Fütterung und einem kleinen Imbiss in weniger als zwei Stunden durch das komplette SeaLife (ja, wir haben uns jedes Aquarium ausgiebig angeschaut =) )
Ein Besuch lohnt sich nur, wenn man eines der Kombiangebote auf der Homepage:
https://www.visitsealife.com/speyer/ nutzt oder eines der Spartickets die man immer einmal wieder im Supermarkt zum Beispiel auf Fischstäbchen-Packungen findet (kommt das eigentlich nur mir so ironisch vor…?)

Da ich eine sehr fotobegeisterte Begleitung hatte, folgen hier nun noch ein paar Bilder 😉

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Sehr gut gefallen hat uns, dass jedes Becken thematisch anders dekoriert ist!
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Putzig, oder? =)
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Mhm…wo sind denn nur diese Rochen ? =)
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AAAAAH *kreisch* da ist einer!
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Rotlicht-Tintenfisch 😀
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Auch ein Auqarium mit Quallen gibt es ❤

 

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Der ist noch gruseliger! :O
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GRUSELIG
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